Kythnos
Κύθνος
Kythnos, oft auch Thermia genannt (nach ihren berühmten Thermalquellen), ist eine wunderschöne, noch relativ unberührte und authentische Insel der westlichen Kykladen. Gelegen zwischen Kea und Serifos, bietet sie eine perfekte Mischung aus traditionellem Kykladen-Charme, malerischen Dörfern und einer Fülle von einladenden, oft menschenleeren Küstenabschnitten. Wer auf der Suche nach einem ruhigeren griechischen Erlebnis abseits des Trubels von Mykonos oder Santorin ist, findet in Kythnos ein echtes Juwel.
Die Inselhauptstadt Chora (oder Messaria) und das Thermalbad Loutra sind das Herzstück des Insellebens und beeindrucken mit ihrer typischen kykladischen Architektur:
Chora: Hoch oben im Inselinneren gelegen, ist die Chora ein Labyrinth aus engen, weiß getünchten Gassen, die von leuchtend blauen oder grünen Fensterläden, blühenden Bougainvilleen und kleinen, versteckten Plätzen gesäumt sind. Hier schlägt das traditionelle Leben der Insel. Die Spaziergänge durch die Gassen führen vorbei an kleinen Tavernen, Cafés und Boutiquen und vermitteln das Gefühl, in eine andere Zeit einzutauchen.
Dryopida: Dieses einzigartige Dorf, das einzige auf Kythnos, das nicht direkt sichtbar, sondern in einer natürlichen Senke gebaut ist, beeindruckt durch seine Dächer aus roten Ziegeln – eine Seltenheit auf den Kykladen. Es beherbergt die beeindruckende Katafyki-Höhle und bietet einen authentischen Einblick in das traditionelle Inselleben.
Loutra (Thermalquellen): Loutra an der Nordostküste ist berühmt für seine seit der Antike bekannten heißen Heilquellen, die direkt ins Meer münden. Das Dorf ist lebhaft und verfügt über einen kleinen Hafen, an dem man nach einem Bad im warmen Wasser die lokale Küche genießen kann.
Kythnos ist berühmt für seine über 90 Buchten und Strände, von denen viele abgelegen und nur schwer zugänglich sind, was ihre unberührte Schönheit bewahrt. Die Strände sind bekannt für ihr kristallklares, türkisfarbenes Wasser und das Fehlen großer touristischer Infrastruktur.
Kolona Beach: Dies ist der ikonischste und wohl spektakulärste Strand der Insel. Kolona ist eine Doppelbucht, die durch eine schmale Sandzunge, eine natürliche Landbrücke (Tombolo), mit dem Festland verbunden ist und so auf beiden Seiten einen Strand bildet. Dieses einzigartige Naturphänomen macht ihn zu einem Muss für jeden Besucher.
Apokrousi: Als einer der längsten und schönsten Sandstrände der Insel, gesäumt von Tamariskenbäumen, bietet Apokrousi klares Wasser und eine entspannte Atmosphäre.
Episkopi: Der Sandstrand von Episkopi im Westen der Insel besticht durch sein kristallklares, smaragdgrünes Wasser und bietet dank seiner geschützten Lage einen idealen Platz zum Entspannen und Schwimmen.
Lefkes: Ein ruhiger und malerischer Strand im Osten der Insel, mit feinem Kiesel und Sand, umgeben von schroffen Felsen, ideal zum Schnorcheln und Entspannen.
Martinakia: Dieser Strand liegt im Norden des Hafens von Merichas und ist beliebt wegen seiner leichten Erreichbarkeit und dem Schutz vor Wind.
Kythnos ist somit die ideale Destination für Reisende, die die ursprüngliche Ägäis erleben möchten, wo man sich in verwinkelten Gassen verlieren und an atemberaubenden, oft einsamen Stränden die Seele baumeln lassen kann.

Merichas - Μέριχας
Merichas ist eine Küstensiedlung und der Haupthafen der Insel Kythnos. Der Ort liegt an der Westküste der Insel und ist der erste Anlaufpunkt für Reisende, die mit der Fähre von Piräus oder Lavrio sowie den umliegenden Kykladeninseln kommen.
Als Haupt- und Fährhafen ist Merichas das wichtigste Tor zur Insel. Es dient auch als Busbahnhof und bietet Vermietungen für Autos und Motorräder.
Merichas hat sich von einem Fischerdorf zu einem lebhaften Ort entwickelt und ist besonders in den Sommermonaten ein beliebter Touristenort. Entlang der Küste finden sich Tavernen, Cafés und Restaurants.
Die Bucht von Merichas bietet einen guten natürlichen Schutz, weshalb der Hafen als einer der am besten geschützten in der Region der Kykladen gilt.


Die Chora von Kythnos
Η Χώρα της Κύθνου
Ein kykladisches Juwel mit pulsierendem Herzen
Die Chora von Kythnos, oft einfach als Kythnos-Stadt bezeichnet, ist die malerische Hauptstadt der Insel und verkörpert den authentischen kykladischen Charme in seiner reinsten Form.
Schon beim Betreten fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Die engen, gewundenen Gassen sind gesäumt von blendend weißen Häusern mit farbenfrohen Türen und Fensterläden und bilden ein wunderschönes Labyrinth. Die Architektur ist typisch kykladisch, elegant und unaufdringlich, geschmückt mit Bougainvillea, die leuchtende Farbtupfer an die Kalksteinwände wirft.
Das eigentliche Herz der Chora schlägt jedoch in ihrer lebhaften Innenstadt. Nach Sonnenuntergang erwacht dieser Bereich zum Leben. Die Hauptstraße und die kleinen Plätze verwandeln sich in ein einladendes Zentrum, in dem das griechische Lebensgefühl zelebriert wird.
Traditionelle Tavernen bieten die köstliche lokale Küche an, von frischem Fisch bis zu Inselspezialitäten, begleitet von kühlem Wein oder Ouzo. Auswahl gibt es reichlich: Von der günstigen, traditionellen Taverne bis hin zur stylischen Weinbar mit cooler Lounge-Musik ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei.
Die Bars und Cafés laden dazu ein, den Abend bei einem Cocktail oder einem traditionellen Frappé ausklingen zu lassen. Hier mischen sich Einheimische und Besucher, und die Atmosphäre ist entspannt, gesellig und voller Energie – ideal, um das Inselleben in vollen Zügen zu genießen.
Ein großer Vorteil, der die Chora von Kythnos besonders besucherfreundlich macht, ist der große, gut organisierte Parkplatz am Rande der Stadt. Dieser bietet ausreichend Platz, um euer Fahrzeug bequem abzustellen. Von hier aus sind es nur wenige Schritte bis zum Beginn der malerischen Gassen, was den Besuch der autofreien Innenstadt denkbar einfach und stressfrei gestaltet.
Die Chora ist somit mehr als nur eine Hauptstadt – sie ist ein Erlebnis, das Geschichte, Schönheit und ein pulsierendes Nachtleben perfekt miteinander vereint.
Flora's Alleyway in der Chora
Mitten im Labyrinth der strahlend weißen Gassen der Chora verbirgt sich ein Ort, der wie eine Explosion der Farbe und Kreativität wirkt – die berühmte, liebevoll gestaltete Gasse von Kythnos-Stadt.
Diese Gasse ist kein gewöhnlicher Durchgang, sondern eine einzigartige Leinwand, die die Seele und die Fantasie der Inselbewohnerin Flora widerspiegelt. Wo sonst nur das traditionelle Weiß der Kykladen dominiert, erstrahlen hier die Fassaden und der Boden in einem Kaleidoskop aus leuchtenden Farben und fantasievollen Motiven.
Bunte Motive: Die Wände sind über und über mit naiven, fröhlichen Gemälden verziert. Man findet Darstellungen aus der Natur, wie Blumen, Vögel und Fische, aber auch abstrakte Muster und maritime Szenen, die das Leben auf der Insel feiern.
Jeder Winkel und jede Stufe wurde mit Bedacht bemalt. Kräftiges Türkis, leuchtendes Gelb, tiefes Rot und sattes Blau brechen das traditionelle Weiß und ziehen die Blicke unweigerlich auf sich.
Die Gasse fühlt sich an wie ein persönliches Märchen. Selbst kleine Töpfe, Ecken und Mauervorsprünge sind kunstvoll gestaltet und zeugen von der großen Hingabe, mit der dieses urbane Kunstwerk geschaffen wurde.
Flora's Alleyway ist mehr als nur ein Fotomotiv; es ist ein Symbol der Individualität und der Fähigkeit, inmitten der strengen kykladischen Architektur einen ganz persönlichen, warmherzigen Akzent zu setzen. Die Gasse strahlt eine immense Lebensfreude und Gastfreundschaft aus und bietet Besuchern einen unvergesslichen Moment der Überraschung und Inspiration.


Loutra
Λουτρά
Loutra liegt im nordöstlichen Teil der Insel und ist einer der malerischsten Küstenorte.
Der Name "Loutra", der wörtlich "Bäder" bedeutet, deutet bereits auf die berühmteste Attraktion des Ortes hin. Loutra besitzt einen charmanten, geschützten Hafen, in dem Fischerboote und Segelyachten gleichermaßen ankern. Entlang der Bucht erstrecken sich zwei schöne Strände (Paralia Loutra und etwas weiter im Norden Paralia Schirani), die zum Baden einladen, und dem Hafenbereich, der von Tavernen und Cafés gesäumt wird. Die Atmosphäre ist hier spürbar entspannter und ruhiger als in der Chora, was Loutra zu einem idealen Ziel für Urlauber macht, die Erholung suchen, aber dennoch die Annehmlichkeiten eines gut organisierten Küstenortes genießen möchten. Der Ort verbindet auf elegante Weise maritime Tradition mit modernem Komfort.
Die Hauptattraktion von Loutra und der Grund für seinen Namen sind die natürlichen, heißen Thermalquellen, die direkt im Ort entspringen. Das mineralreiche Wasser (reich an Eisen und Schwefel) strömt aus zwei Hauptquellen: der Quelle Agioi Anargyroi und der Quelle Kakavos. Diese Quellen, die bereits in der Antike bekannt waren und während der Herrschaft von König Otto I. im 19. Jahrhundert modernisiert wurden, gelten als heilend und ziehen jährlich zahlreiche Touristen und Kurgäste an. Das Besondere: Das warme, therapeutische Wasser fließt durch den halben Ort in ein natürliches Becken am Strand, wo es sich mit dem kühleren Meerwasser vermischt. Besucher können hier buchstäblich im Meer sitzen und gleichzeitig die wohltuende Wirkung des heißen Quellwassers genießen – ein einzigartiges Erlebnis, das Loutra zu einem unverzichtbaren Stopp auf Kythnos macht.

Dryopida
Δρυοπίδα
Dryopida gehört zu den malerischsten und traditionellsten Dörfern der Insel. Eingebettet zwischen zwei Hügeln im südlichen Teil der Insel, lädt dieser Ort dazu ein, in das authentische kykladische Leben einzutauchen und eine einzigartige Atmosphäre zu erleben.
Was Dryopida so besonders macht, ist seine einzigartige Architektur. Im Gegensatz zu den typisch weißen Häusern vieler Kykladenorte, dominieren hier ziegelgedeckte Dächer. Diese Tradition geht auf die einheimischen Handwerker zurück, die als Dachdecker in Athen tätig waren und ihr Können in ihren Geburtsort zurückbrachten.
Trotz seiner Attraktivität hat sich Dryopida seinen entspannten und echten Lebensstil bewahrt. Hier findet man charmante Tavernen und Cafés in den Gassen, in denen man die köstliche lokale Küche und den berühmten Thymianhonig von Kythnos probieren kann. Der Ort bietet die perfekte Mischung aus kultureller Entdeckung und ruhiger Erholung – ein idealer Ausgangspunkt, um die nahegelegenen Strände und die gesamte Insel zu erkunden.
Dryopida wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden!
Katafyki-Höhle: Eines der beeindruckendsten Naturwunder der Insel liegt in unmittelbarer Nähe des Ortes. Die Katafyki-Höhle ist eine riesige Kalksteinhöhle mit Stalaktiten und Stalagmiten, die in der Antike als Eisenmine und in Notzeiten als Zufluchtsort diente. Ein Besuch ist ein faszinierendes Erlebnis.
Kanala
Κανάλα
Kanala ist ein kleiner, bezaubernder Ort, der auf einer grünen, felsigen Landzunge im südlichen Teil der Insel thront. Er ist vor allem durch seine berühmte Kirche bekannt und bietet einige der schönsten Ausblicke und Strände von Kythnos.
Das Herz von Kanala ist die prächtige Wallfahrtskirche Panagia Kanala (Mariä Himmelfahrt).
In dieser Kirche wird die wundersame Ikone der Jungfrau Maria (Panagia) verehrt, die der Überlieferung nach an dieser Stelle im Kanal (daher der Name "Kanala") zwischen Kythnos und Serifos gefunden wurde.
Die strahlend weiße Kirche mit den traditionell blauen Akzenten ist ein herausragendes Beispiel kykladischer Kirchenarchitektur. Sie bietet von ihrem Vorplatz aus einen atemberaubenden Panoramablick auf das Meer und die gegenüberliegende Insel Serifos. Besonders zur Dämmerung ist der Anblick unvergesslich.
Der Ort ist besonders am 15. August, dem Fest Mariä Himmelfahrt, ein wichtiges Ziel für Pilger, wenn große Feierlichkeiten stattfinden.
Kanala ist auch der Ausgangspunkt für einige der malerischsten Strände der Insel, die alle ihren eigenen Charakter haben:
Megali Ammos (Großer Sand): Direkt unterhalb der Kirche gelegen, ist dies ein langer Sandstrand mit kristallklarem Wasser und Tavernen in der Nähe. Er ist gut organisiert und ideal für Familien.
Antonis Beach: Etwas ruhiger und weniger erschlossen, bietet dieser Strand eine entspannte Atmosphäre.
Ambouaki: Eine weitere schöne Bucht in der Umgebung, bekannt für ihr ruhiges, türkisfarbenes Wasser.
Obwohl Kanala während der Hochsaison belebter ist, strahlt es eine tiefe Ruhe und Friedlichkeit aus. Die wenigen traditionellen Häuser, die kleinen Fischerboote im Hafen und der Duft des Salzes schaffen eine Atmosphäre, die zum Verweilen und Genießen einlädt. Es ist der perfekte Ort, um nach einem Tag am Strand in einer der örtlichen Tavernen frischen Fisch zu genießen, während die Sonne über der Ägäis untergeht.
Kanala ist mehr als nur ein Dorf – es ist ein Erlebnis, das die Schönheit der Kykladen in ihrer reinsten Form einfängt.
Mein ganz besonderer Tipp gilt hier dem Restaurant Ofiousa (Οφιουσα). Der Wirt ist ein wahrer Künstler: Aus Strandgut, alten Möbeln und Verpackungen zaubert Giannis wunderschöne Dekorationsobjekte, die man in jedem Winkel der Taverne bestaunen kann. Unter anderem hat er mir einen Blumenstrauß gezeigt, deren Blüten aus geleerten Kaffeekapseln geformt wurden, oder niedliche kleine Häuser aus Europaletten. Zudem ist hier auch das Essen sehr zu empfehlen, ganz zu schweigen von der grandiosen Aussicht von der Terrasse. Ein Ort, den man in Erinnerung behält.
Die Taverne befindet sich an der Hauptstraße in Kanala, auf der rechten Seite etwa 200 vor dem Parkplatz am Ende der Straße.
Die schönsten Strände an der Westküste
Episkopi
Παραλία Επισκοπή
In der ersten größeren Bucht nördlich vo Hafen Merichas liegt der bewirtschaftete Episkopi Strand. Er ist sowohl leicht zugänglich als auch ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher.
Der Strand zeichnet sich durch seinen langen, feinen goldenen Sand aus. Das Wasser ist kristallklar und oft flach, was ihn zu einem idealen Ort für Familien mit Kindern macht.
Wegen der geschützten Lage ist der Strand gut vor den manchmal stärkeren Ägäis-Winden (Meltemi) geschützt, was das Schwimmen und Entspannen besonders angenehm macht.
Badegäste finden hier eine Strandbar oder Taverne, die für Erfrischungen und Snacks sorgt. Trotz der Beliebtheit bleibt die Atmosphäre entspannt.
Entlang des Strandes spenden einige Tamariskenbäume willkommenen, natürlichen Schatten, eine Seltenheit, die viele Sonnenanbeter zu schätzen wissen.
Die Bucht eignet sich hervorragend für Wassersportarten wie Seekajakfahren oder SUP (Stand-Up Paddling), und es werden sogar spezielle Yoga-Erlebnisse auf dem Wasser angeboten.
Der Episkopi Strand ist ein wunderbarer Ort, um einen entspannten Tag am Meer zu verbringen, das klare Wasser zu genießen und die malerische Aussicht auf die umliegenden kykladischen Häuser und die Bucht zu bewundern. Er bietet eine perfekte Mischung aus Komfort und natürlicher Schönheit.
Paralia Apokrousi
Παραλία Απόκρουση
Der Apokrousi Strand ist einer der größten Sandstrände auf Kythnos. Ebenfalls nördlich des Hafens von Merichas gelegen, ist er leicht zugänglich und bietet eine beeindruckende Mischung aus natürlicher Schönheit und friedlicher Abgeschiedenheit.
Die Bucht liegt eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft. Vom Strand aus hat man einen herrlichen Blick auf die Umgebung und das tiefe Blau der Ägäis.
Apokrousi zeichnet sich durch seine bemerkenswerte Länge aus, die ihm eine angenehme Weite und Raum verleiht. Selbst in der Hochsaison fühlt er sich selten überlaufen an.
Der Strand besteht aus feinem, goldgelbem Sand und das Meer ist flach abfallend, was die Bucht ideal für entspanntes Schwimmen und sicheres Spielen für Kinder macht. Das Wasser glänzt in wunderschönen Türkistönen.
Obwohl Apokrousi insgesamt sehr naturbelassen ist, findet man im zentralen Bereich eine kleine, traditionelle Taverne und gelegentlich einige Sonnenliegen und Sonnenschirme. Der Großteil des Strandes bleibt jedoch unorganisiert und bietet Raum für alle, die ihre eigene Ausrüstung mitbringen und Ruhe suchen.

Kolona Beach
Παραλία Κολώνα
Eine natürliche Landzunge der Schönheit
Der Kolona Strand ist zweifellos das berühmteste und eines der spektakulärsten Naturphänomene auf der Insel Kythnos und in der gesamten Ägäis. Dieser einzigartige Strand ist ein Muss für jeden Besucher und bietet ein unvergessliches Erlebnis.
Kolona ist kein gewöhnlicher Strand, sondern eine schmale Sandzunge (Tombolo), die das Festland von Kythnos mit der vorgelagerten kleinen Insel Agios Loukas verbindet.
Das Besondere an Kolona ist, dass man hier gleichzeitig an zwei verschiedenen Stränden baden kann – zu beiden Seiten der Landzunge. Je nach Wind und Wellengang kann man so immer die ruhigere Seite wählen. Der Sandstreifen selbst besteht aus feinem, hellgoldenem Sand, der sanft ins kristallklare, türkisfarbene Wasser abfällt.
Die unberührte Natur, das leuchtende Wasser und die karge Kykladen-Vegetation auf der kleinen Insel Agios Loukas bilden eine atemberaubende Postkarten-Kulisse.
Die Schönheit von Kolona geht mit seiner Abgeschiedenheit einher, was seine Erreichbarkeit zu einem wichtigen Aspekt der Reiseplanung macht.
Taxiboote: Vom Hafen Merichas aus verkehren in der Hochsaison kleine Taxiboote oder Wassertaxis, die Badegäste direkt zur Kolona-Bucht bringen. Die Fahrt ist kurz (ca. 10–15 Minuten) und bietet schon auf dem Weg herrliche Ausblicke auf die Küste.
Vorteil: Man kommt entspannt und ohne Mühe am Strand an.
Auf dem Landweg: Der Zugang über Land ist herausfordernd, abenteuerlich und nur mit den richtigen Fahrzeugen empfehlenswert.
Die Straße, die vom Apokrousi Strand weiter nach Kolona führt, ist ein unbefestigter Schotterweg. Ein Geländewagen (4x4) oder ein Quad ist für diese Strecke dringend zu empfehlen. Das Fahren mit einem normalen Mietwagen kann schwierig und riskant sein und wird oft von den Verleihfirmen vertraglich untersagt.
Die Fahrt ist langsam und holprig. Insbesondere nach starkem Regen kann der Weg in sehr schlechtem Zustand sein.
Im Sommer 2025 bin ich hier in draufgängerischer Manier mit einem kleinen Seat vorgefahren - das ging, aber ich würde es weder nochmal machen noch irgendjemandem empfehlen, es nachzumachen...
Wichtig: Der Kolona Strand ist komplett unorganisiert. Es gibt hier weder Tavernen noch Sonnenschirme. Besucher müssen alles Notwendige (Wasser, Snacks, Sonnenschutz) selbst mitbringen, um den Tag genießen zu können.












































